KNOCHENAUFBAU IN MÜNCHEN
Fehlt ausreichend Kieferknochen für ein Implantat, lässt dieser sich gezielt aufbauen. Dafür stehen verschiedene Verfahren zur Verfügung. Unser Fokus liegt dabei auf ihrem eigenen autologen Knochen, welcher an mehreren Stellen am Kiefer gewonnen werden kann. Dieser gilt in der Wissenschaft weiterhin als Goldstandard. Dennoch haben in gewissen Fällen auch Knochenersatzmaterialien, Spenderknochen und Eigenblutverfahren ihre Berechtigung. Unser Ziel ist stets ein schonendes, problemorientiertes Vorgehen mit schneller Wundheilung und optimaler Voraussetzung für eine gleichzeitige oder spätere Implantation.
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Eigenknochen gilt weiterhin als Goldstandard und bekommt daher in unserer Praxis die größte Aufmerksamkeit. Am häufigsten wird dieser in der sogenannten Schalentechnik nach Prof. Khoury verwendet. Der Knochen kann intraoral beispielsweise lokal aus dem Bohrloch, im Bereich der Weisheitszähne, im Kieferwinkelbereich oder am Kinn gewonnen werden. In gewissen Fällen ist eine Ergänzung mit Spenderknochen oder Knochenersatzmaterial sinnvoll.
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Der Sinuslift wird durchgeführt, wenn sich die Kieferknochenhöhe im seitlichen Oberkiefer zurückgebildet hat und die verbleibende Knochenhöhe zu gering ist, um dem Implantat festen Halt zu geben. Beim Sinuslift wird die innere Auskleidung der Kieferhöhle, die Kieferhöhlenschleimhaut, ein wenig von der Kieferhöhlenwand und dem Kieferhöhlenboden gelöst und angehoben. In den entstehenden Hohlraum zwischen Membran und Kieferknochen wird Knochenmaterial eingefügt und der zu niedrige Knochen erhöht.
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Im Rahmen größerer chirurgischer Eingriffe kann es sinnvoll sein mit Hilfe einer präoperativen Blutabnahme die Wundheilung zu untersützen und postoperative Beschwerden wie Schwellung und Schmerzen zu reduzieren.